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Im Rahmen der 2014 von Bücherphilosophin Katarina ins Leben gerufenen Beitragsreihe “Die Sonntagsleserin” teile ich jeden ersten Sonntag im Monat eine Auswahl an Artikeln und Seiten, die mir im Vormonat besonders gefielen und die von euch entdeckt werden sollten.


Buchweihnacht

Weihnachten 2017 ist vorbei. Aber in elfeinhalb Monaten folgt Runde 2018. Wer dann für sich oder geliebte Mitmenschen weihnachtlichen Lesestoff braucht, der findet bei Büchernest Geschichten für jeden Geschmack. Denn Lena hat Leser und Blogger nach ihren liebsten Lektüren für die Adventszeit gefragt und daraus einen Adventskalender auf Facebook gemacht. Auf ihrem Blog hat sie die kunterbunte Sammlung anschließend für euch/ uns gebündelt. Viel Spaß beim Entdecken!

Für die jüngeren (oder jung gebliebenen) Leser empfiehlt Ulrike auf Leselebenszeichen eine unterhaltsame, herzerwärmende Geschichte aus einem Wichtel-Winterwald. Und ihre Besprechung ist so lebendig und bildreich geschrieben, dass es scheint, als blätterten wir gemeinsam mit Ulrike durch das Buch.

Bei der Bücherkrähe steht die Vorweihnachtszeit immer im Zeichen der Märchen. Besonders gut gefiel mir in diesem Advent ihr Artikel zur Rolle des Todes in den klassischen Märchen.

Buchbesprechungen

Als ihr persönliches Sachbuch des Jahres bezeichnet Anette „Nächste Ausfahrt Zukunft“ von Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Was dieses Buch so lesenswert macht, erfahrt ihr auf nettebuecherkiste.

Ein weiteres Sachbuch, das im Dezember meine Aufmerksamkeit weckte, ist die Autobiografie von Heidi Benneckenstein, die in der Neo-Nazi-Szene aufwuchs. Eine sehr gelungene, differenzierte Besprechung des Buches hat Juliane auf Poesierausch geschrieben.

Sarah von Studierenichtdeinleben lädt uns auf eine grafisch beeindruckende, naturwissenschaftliche Reise ein, um „Das Geheimnis der Quantenwelt“ zu entdecken.

Wir bleiben bei der Wissenschaft: Auf Binge Reading & More stellt uns Sabine eines ihrer liebsten Science Fiction-Werke vor. Welches das ist, solltet ihr unbedingt selbst herausfinden. Nur so viel sei verraten: Es ist „definitely different from your standard Anglo-American Futurism.“

Ute blickt auf buchstapelweise auf den frustrierenden, anstrengenden fünften Band der Outlander-Saga zurück. Im Gegensatz zum Buch ist die Besprechung eure Lesezeit aber mehr als wert. 😉

Auch Miss Booleana muss Kritik an Geschichten eines von ihr geschätzten Autors äußern: Konnte Lovecraft sie mit seinen Horrorstories regelmäßig überzeugen, fielen die jüngst gehörten Kurzgeschichten recht enttäuschend aus. Ironischerweise bin ich aber nun umso neugieriger auf einige der Erzählungen geworden.

Es scheint, als hätten zum Jahresende viele Lieblingsbloggerinnen und -blogger Pech mit ihrer Buchauswahl gehabt, denn auch Katarina berichtet auf Ein eigenes Zimmer von einer Enttäuschung. „Folk“, das Debüt von Zoe Gilbert, weckte in Katarina und mir hohe Erwartungen an einen innovativen, magischen Raum. Warum „Folk“ aber weder innovativ, noch ein Roman ist, erfahrt ihr >>hier<<.

Ja, hin und wieder lese ich Verrisse gern, ganz besonders dann, wenn sie so ungekünstelt, authentisch und mit solcher Leidenschaft geschrieben sind wie Marcs Besprechung von „Sieben Nächte“ auf Lesen macht glücklich.

Und wenn ihr schon einmal auf Lesen macht glücklich unterwegs seid, lest bitte auch Marcs Besprechung von „Oder Florida“ – ein vielversprechendes Porträt ostdeutscher Kleinstädte während der ’90er.

Und sonst so?

Neben „Les Misérables“ ist „Wicked“ mein liebstes Musical: Die Geschichte aus Oz um die gute Glinda und Elphaba, die böse(?) Hexe des Westens, vereint in meinen Augen alles, was ein rundum gelungenes Musical ausmacht. Ähnlich geht es Elena von Emerald Notes (deren Blogname übrigens perfekt zum Stück passt :D). Ihr Bericht zur UK-Tourproduktion, die u.a. in Zürich Station machte, schildert gekonnt, was an „Wicked“ so wundervoll ist, weckte in mir Erinnerungen an faszinierende, ozianische Musicalbesuche und verleitete mich zu viel Schwärmerei und Ohrwürmern.

Es geht weiter mit Sehnsüchten und schönen Erinnerungen: Jule war in diesem Jahr erstmals in Irland und teilt ihre Erinnerungen an diese Rundreise mit uns auf Jules Leseecke, wobei sie auch perfekt beschreibt, was ich an UK so liebe. Fernweh garantiert!

Aut Hitodama stellt uns Hotaru im Rahmen ihrer Reihe „ano hito“ weiterhin Personen vor, die in der japanischen Geschichte oder Kultur eine bedeutende Rolle gespielt haben. Im Dezember widmete sie sich Sidney Lewis Gulick, der sich für die japanisch-amerikanischen Beziehungen einsetzte.

Wir bleiben bei den Persönlichkeiten Japans: Miss Booleana schildert warum Hayao Miyazaki ihr Yoda ist – eine schöne Hommage an einen der kreativsten Regisseure und Drehbuchautoren aller Zeiten.

Linus von Buzzaldrins Bücher erzählt im Tagesspiegel von seinem langen Weg in sein neues Leben als Mann. Ein sehr offener, persönlicher Bericht, den alle dort draußen lesen sollten!


Weitere Empfehlungen für eure Sonntagslektüre findet ihr bei Studierenichtdeinleben.