Die liebe Mina von Aig an taigh hatte im Februar eine Idee, die mir auf Anhieb gefiel: Statt sich vorgefertigte Bücher-Boxen wie z. B. die FairyLoot Box schicken zu lassen, könnten wir Leser uns doch selbst mit solchen Boxen eine Freude machen – so bliebe jede Box ein Einzelstück und über die Themen könnte man selbst entscheiden.

Im April war es nun so weit: Unter dem frei interpretierten Thema „Schattendunkel“ machten sich erstmals Bücher-Boxen auf die Reise. Für die Premiere hat sich leider nur ein kleiner Kreis von vier Leserinnen gefunden: Initiatorin Mina, ich, Jule von Jules Leseecke sowie Minas gute Freundin Nadine. Jede von uns bekam eine aus der Runde zugelost, für die sie eine Überraschungsbox zusammenstellen würde.

Am vergangenen Samstag erreichte mich mein schattendunkles Paket, dessen Verpackung bereits herrlich düster und nebulös war. Im Inneren des Pakets ging es ebenso finster weiter und nachdem die Tiefschwärze gelüftet war, fing ich direkt an zu strahlen, denn mir blickte eine Postkarte mit einem Motiv von Benjamin Lacombe entgegen. Das Fangirl in mir jubelte, ich war glücklich und hätte theoretisch keiner weiteren Überraschung bedarft. 😉

Da es im Paket aber noch viel mehr zu entdecken gab, hielt ich meine Schwärmerei ein wenig in Zaum und stöberte weiter. Dabei stieß ich auf die wichtigsten Utensilien eines perfekten Leseabends: ein Teelicht in einer schattendunklen Krone, ein dazu passender Zusatz für ein Vollbad im Kerzenschein, Tee für die Stunden im Dämmerlicht sowie ein kleiner Notizblock und ein Ex Libris. Als weitere Beigaben fanden sich eine Postkarte als Buch-Teaser sowie eine Kette mit Buchmotiv. Über letztere habe ich mich besonders gefreut, da ich mir seit Jahren selber eine ähnliche Kette machen wollte, aber im Do-It-Yourself-Bereich einfach ein hoffnungsloser Fall bin (seit der Grundschule kämpfe ich gegen diverse Kleber – und unterliege in jeder einzelnen Schlacht).

Und schließlich (denn das Beste kommt immer zum Schluss) enthüllte ich mein Buchgeschenk: „Die Rabenkönigin“ von Michelle N. Weber. Nach einem Blick auf den Klappentext schien das Buch wirklich perfekt für mich zu sein – eine düstere, geheimnisvolle, märchenhafte Geschichte mit einem sprechenden Raben, der in mir natürlich sofort Assoziationen zu Poes Raben weckte. Ich freue mich schon sehr auf die Lektüre, nicht zuletzt auch deshalb, weil ich momentan eine Lust und Neugier auf Fantasy verspüre, wie ich sie seit Jahren nicht mehr hatte. Außerdem wollte ich die Bücher aus dem Drachenmond Verlag längst näher kennenlernen, doch hatte es sich bislang nie ergeben.“Die Rabenkönigin“ wird somit also meine Verlagspremiere. Ich bin gespannt!

Doch wer hat das Thema „Schattendunkel“ nun so perfekt umgesetzt und mir eine solche Freude bereit? Das war Minas liebe Freundin Nadine.

Liebe Nadine, vielen herzlichen Dank für diese ideal zusammengestellte Buch-Box – eine schöne Auswahl, die meinen Geschmack perfekt getroffen hat!

Liebe Mina, dir danke ich für die Idee und die Organisation! Ich hatte riesige Freude – nicht nur beim Auspacken, sondern auch beim Zusammenstellen und Verschenken (und mir kommen gerade noch 100 weitere Ideen zum Thema „Schattendunkel“ …). Ich hoffe, es wird eine Fortsetzung geben und dass sich noch viele Lesende von deiner wundervollen Idee anstecken lassen.

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