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2014 rief Bücherphilosophin Katarina die Rubrik “Die Sonntagsleserin” ins Leben, die schnell viele begeisterte Leser fand und so andere Blogger zum Mitmachen motivierte. Jeden ersten Sonntag im Monat werfe ich einen Blick zurück auf all jene Blogbeiträge, die mir im Vormonat besonders gefielen und die von euch entdeckt werden sollten. Im August waren das Folgende:

Rezensionen

Ulrike lenkt auf ihrem Blog Leselebenszeichen den Fokus auf ein kleines, unscheinbares Insekt und legt uns das facettenreiche Sachbuch „Und sie fliegt doch: Eine kurze Geschichte der Hummel“ ans Herz.

Aufs Land geht es mit James Lloyd Carrs viel gepriesenem „A Month in the Country“. Ob der Ausflug lohnt, verrät euch Mareike auf Seitengeraschel.

Ich persönlich liebe ja die Bücher aus dem Verlagshaus Königskinder. Aus dem Frühjahrsprogramm habe ich aber leider noch nichts gelesen. Zum Glück gibt’s andere Blogger, die einem davon vorschwärmen – so wie Sindy von booksandmore81, die uns das erstmals ins Deutsche übersetzte „Das Schloss in den Wolken“ der Anne-of-Green-Gables-Schöpferin Lucy Maud Montgomery vorstellt.

Tanja vom Lese-Leuchtturm schwärmt von Kenneth Bonerts Romandebüt „Der Löwensucher“, das ihrer Meinung nach „das Zeug [hat] verfilmt zu werden“ und sich trotz der 800 Seiten „wie von alleine liest“.

Enttäuscht zeigt sich indes Vera von Florian Illies‘ „1913“. Warum der Bestseller so bei ihr floppte, könnt ihr auf ihrem Blog glasperlenspiel13 nachlesen.

Wenig begeistert zeigt sich auch Bücherphilosophin Katarina auf Ein eigenes Zimmer über Lily Bretts „Lola Bensky“, denn die Geschichte fange zwar interessant an, doch erwiesen sich die letzten Kapitel als „sterbenslangweilig und bettelten mich [Katarina] nahezu an sie nur zu überfliegen“.

Ebenfalls auf Ein eigenes Zimmer stellt uns Katarina mit „Orange Is the New Black“ die Vorlage zur gleichnamigen Netflix-Serie vor.

Ute vom Hörbuchblog Quodlibet bespricht das Hörbuch zu Murakamis „Wenn der Wind singt“ – und ihre Eindrücke decken sich so ziemlich genau mit meinen zu „Pinball 1973“.

(H)Orte der Literatur

Mareike von Seitengeraschel lädt uns ein in die Literaturstadt Edinburgh. Sie verrät uns, was die schottische Metropole für Buchliebhaber wie uns bereithält und gewährt uns Einblicke in die Scottish National Library und die Central Library.

Birgit von Sätze & Schätze reist indes nicht ganz so weit: Sie führt uns durch die prunkvolle Bibliothek der ehemaligen Benediktinerabtei Wiblingen.

Filia Libri hat ein eigenes offenes Bücherregal aufgestellt – das dank integrierter Beleuchtung sogar nachts genutzt werden kann. Wenn ihr also das nächste Mal in Neuss seid, schaut doch vorbei und tauscht fleißig Bücher.

Interviews

Philipp von der Comic Kladde sprach mit Reprodukt-Lektor Michael Groenewald über die Arbeit in einem Comicverlag. Herausgekommen ist ein umfangreiches, vielseitiges und vor allem spannendes Interview (Teil 1, Teil 2), das mir unter anderem die Augen für den immensen Übersetzungsaufwand bei Comics geöffnet hat.

Ebenfalls ein Must-Read für euch ist das Interview, das Marc von Lesen macht glücklich mit Autor Richard Lorenz geführt hat. Mein SUB sieht das zwar angesichts seiner geplanten Diät anders, aber was soll’s … 😉

PS: Ein großes Thema im August war natürlich die Longlist des Deutschen Buchpreises – aufgrund der kaum zu überblickenden Fülle an Blogartikeln hierzu, habe ich entsprechende Beiträge für die Sonntagsleserei außen vor gelassen.