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Bloggerkollegin Katarina hatte zum Jahresbeginn die neue Rubrik „Die Sonntagsleserin“ eingeführt und damit eine regelrecht virale Idee gehabt 😀 :  Auf ihrem Blog „Bücherphilosophin“ teilt sie jeden Sonntag in der Blogosphäre gefundene Beiträge, die sie im Verlauf der Woche besonders gern gelesen hat – die Idee fand so viele begeisterte Leser, dass Katarina jeden dazu einlädt, sich an der Rubrik zu beteiligen. Wenn ihr im Verlauf der Woche also auf empfehlenswerte Artikel gestoßen seid, könnt auch ihr Sonntagsleser(in) werden. Wie genau das funktioniert, erfahrt ihr hier.

Rezensionen

Gestern hatte ich euch berichtet, dass Chimamanda Ngozi Adichies Roman „Half of a Yellow Sun“ („Die Hälfte der Sonne“) verfilmt wurde. Sarah von literrallywriting hat das aktuelle Buch der nigerianischen Autorin gelesen und ist begeistert: „Ich weiß ja, dass es erst Februar ist, aber Americanah ist das beste Buch, dass ich in diesem Jahr gelesen habe“. Da ich „Americanah“ derzeit selbst lese, kann ich Sarahs Eindrücke durchweg bestätigen, weshalb ich euch ihre Rezension und anschließend die Lektüre des Buches nur ans Herzen legen kann!

Ein hingegen eher enttäuschendes Leseerlebnis hatte Mara von Buzzaldrins Bücher: „Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst“ bietet zwar durchaus interessante Aspekte – aufgrund der Emotionslosigkeit, mit der Shani Boianjiu die Geschichte erzählt, sowie des teils holprigen Sprachstils ist das Buch jedoch ein Roman, „der den Leser aussperrt“.

In „Mit Liebe hat das nichts zu tun!“ erzählt Claudia Mech ihre eigene Geschichte – es ist die Geschichte sexuellen Missbrauchs in der Familie. Yvonne gewährt auf ihrem Blog Privatkino einen Einblick in die Biografie.

Mareike von Seitengeraschel präsentiert uns in dieser Woche ein weiteres Buch aus ihrer Astrid-Lindgren-Box. Dieses Mal geht es um die Erzählungen und Märchen der schwedischen Autorin. Mareikes Fazit?: „Hier bekommt man die große Bandbreite von Astrid Lindgrens Können zu sehen.“

Bei Wortstark & Bildgewaltig steht diese Woche eine Hörspiel-Adaption von T. C. Boyles „Wassermusik“ im Fokus – eine scheinbar perfekte Produktion: „Es ist originell skurril, vulgär, abenteuerlich und witzig. Die durchweg starken Sprecher haben hörbar Spaß an ihren Rollen“, so Michaelas Fazit.

Lesenswerte Artikel rund um die Welt der Bücher

Was passiert, wenn eine Verfechterin des gedruckten Buches überzeugend E-Reader in einer Buchhandlung verkaufen soll? Sie lernt die Vorzüge des digitalen Lesens kennen und gönnt sich schließlich selbst einen E-Reader. „Dadurch, dass ich gezwungen war, mit einem E-Reader in Berührung zu kommen, habe ich es geschafft, meine engstirnige “Entweder-Oder-Haltung” abzulegen. Warum denn nicht auch beides?“, resümiert Mara von Buzzaldrins Bücher ihre nun positivere Einstellung gegenüber E-Books.

Ein wiederkehrendes Thema des Feuilletons war in den vergangenen Wochen die deutsche Gegenwartsliteratur. So widmete sich die Zeit in mehreren Artikeln verschiedenen Ansichten zu der von Maxim Biller attestierten Langweiligkeit der aktuellen deutschen Literatur. Sophie von Literaturen hat sich der Debatte angeschlossen und hält fest: „Es mangelt nicht an guten deutschen Literaten, vielfach fehlt es im gesamten Kulturbetrieb – jedenfalls so er ein breiteres Publikum zu bedienen versucht – an der Freude Neues auszuprobieren.“

Mary Shelleys „Frankenstein“ gehört zu jenen Geschichten, die so oft für Film, Fernsehen und Bühne adaptiert wurde, dass sie wirklich jeder kennt. Auch das National Theatre in London hat jüngst eine neue Inszenierung auf die Beine gestellt – u. a. mit Benedict Cumberbatch. Eine Aufführung eben dieser Inszenierung wurde auch in diversen deutschen Kinos ausgestrahlt. Auch ich hatte vor, mit Sindy von Booksandmore81 die Aufführung im Kinosaal zu sehen – doch dann machte mir ein obligatorischer Uni-Termin einen Strich durch meine Planung. Die Tickets waren jedoch schon reserviert und so konnte zumindest Sindy die Vorstellung genießen und uns nun einen Einblick in die Inszenierung geben.

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