The Ozian Year_PhantasienreisenZum zweiten Mal habe ich Dorothys Abenteuer im Lande Oz begleitet und wie immer, wenn man ein Buch nach längerer Zeit erneut liest, war auch meine zweite Lektüre von „The Wonderful Wizard of Oz“ anders als beim ersten Mal. Nahm ich während des ersten Lesens vorwiegend den Handlungsverlauf war, rückten bei der Wiederholung die Charaktere und Details des Landes Oz viel mehr in mein Bewusstsein. So war Dorothy nicht mehr DIE zentrale Figur für mich. Stattdessen wurden die Vogelscheuche und der Blechmann zu meinen Bezugspersonen. In dem Löwen sah ich nicht länger nur den mit sich selbst unzufriedenen Feigling und das Handeln des Zauberers von Oz wurde für mich stärker nachvollziehbar. Außerdem wollte ich noch mehr über die Munchkins und anderen Bewohner des Landes erfahren. Gerne hätte ich auch länger in der Porzellanstadt verweilt. Und die Smaragdenstadt brachte mich mehr zum Staunen als beim ersten Lesen – obwohl ich dieses Mal um die Schummelei ihres grünen Aussehens wusste. Zurückführen kann ich diese Verzauberung durch die Smaragdenstadt einerseits auf die großartige Umsetzung im Musical „Wicked“, andererseits habe ich im Buch deutlich mehr Details wahrgenommen.

Des Weiteren fiel mir auf, dass ich viele Situationen und Wesen des Landes Oz seit dem ersten Lesen vergessen hatte. So konnte ich mich beispielsweise nicht mehr an die Kalidahs und die Hammerköpfe erinnern. In Anbetracht der vielen kommenden Geschichten aus Oz war es daher eine gute Entscheidung, den ersten Band noch einmal gelesen zu haben und so zu gewährleisten, dass ich alle eventuellen Zusammenhänge innerhalb der 18 Bücher meines Blogprojektes verstehe.

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