So richtig gut lief es zwischen der Shakespeare Challenge und mir nur kurz: Zu oft fehlte mir die Zeit und damit auch die Muße zur „Pflichtlektüre“; daneben hat Initiatorin Karla auch regelmäßig viel um die Ohren, weshalb es im Februar zu „Hamlet“ keine Besprechungsanregungen und im April überhaupt kein Shakespeare-Stück zu lesen gab. Auch für Mai steht bislang kein Titel fest. Ich selbst habe die Challenge während der letzten Monate eh nie wie geplant umsetzen können und momentan auch zu viel privat und beruflich um die Ohren (die letzten sieben Tage verbrachte ich beispielsweise beim Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“ und las daher gerade einmal vier Seiten während dieser Zeit – aber der Mangel an Freizeit und Schlaf hat sich gelohnt: Es war eine tolle Festivalwoche voller alter und neuer Medienhelden 🙂 ).

Irgendwie war dieser Challenge-Versuch also von Beginn an unstern bedroht  – um es mit Shakespeares Worten auszudrücken. Daher bezweifel ich, dass sich dies in den verbleibenden 6,5 Monaten ändern wird und streiche die Challenge aus meinen Leseplänen. Lesen ohne Verpflichtungen oder Zeitdruck ist mir auch tausendmal lieber – und mein SUB muss endlich einmal schrumpfen.