Ich weiß, ich weiß – SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist wichtig, gerade für noch junge Internetangebote. Ich selbst habe damit beruflich auch schon zu tun gehabt. Doch mein Mail-Postfach wird in den letzten Monaten ständig mit neuen Anfragen zu Link-Tausch, Werbe-Texten auf meinem Blog oder sonstigen Ranking-steigernden Aktionen zugestopft. Nun bin ich an sich niemand, der grundsätzlich zu allem eiskalt Nein sagt: Über interessante Aktionen, Projekte und Seiten informiere ich gern – wenn sie etwas mit Literatur und Kultur zu tun haben. Doch das bloße Fremdwerben und Verlinken zu x-beliebigen Seiten, die ich selbst noch nie genutzt habe und auch nie nutzen werde und die in keinster Weise zu meinen Blog-Inhalten passen, werden auf Phantásienreisen niemals einen Platz finden: Portale zum Vergleichen von Handy-Tarifen, Seiten über Gärtnern oder ähnliches sind auf einem BÜCHERblog fehl am Platz – nicht zuletzt, weil ich für solche Seiten auch privat keine Verwendung finde und mein Blog nun mal mich und meine Interessen widerspiegelt.

Liebe SEO-Manager: Bitte denkt in Zukunft also zweimal darüber nach, bevor ihr solche Anfragen rausschickt. Habt ihr gute Seiten über Bücher, Autoren oder aktuelle Aktionen rund um die Bücherwelt, dann braucht ihr nicht zu zögern – gerne sehe ich mir die entsprechende Seite einmal an. Thematisch unpassende Portale sind hier auf dieser Seite jedoch nicht erwünscht. Ich verstehe, dass man als SEO-Manager und -Redakteur entsprechende Maßnahmen durchführen muss. Doch wahllos drauf los zu kontaktieren und zu werben, ist auch nicht Sinn und Zweck. Ich möchte meine Seite nicht durch Suchmaschinenoptimierung im Internet bekannter machen, sondern aufgrund Ihres Inhalts: Denn Leser, die bewusst und regelmäßig meinen Blog aufsuchen, sowie Spaß am Schreiben sind mir lieber und wichtiger als Page-Impressions!

Danke!