Wie versprochen, hier meine literarischen Eroberungen des gestrigen Messetages:

Mit dem Trickfilm „Das letzte Einhorn“ bin ich quasi groß geworden. Die Musik, die Figuren, allen voran natürlich das Einhorn und die Geschichte an sich haben mich von Klein auf jedes Jahr aufs Neue verzaubert. Heute finde ich den Film noch immer genauso wundervoll wie vor 15 Jahren. Die literarische Vorlage von Peter S. Beagle habe ich allerdings nie besessen noch anderweitig lesen können (unsere Kinderbibliothek hatte das Buch damals nicht im Bestand). Lars hatte neulich herausgefunden, dass Beagles Klassiker auch als Graphic Novel erhältlich ist. Als Fan von Graphic Novels und dem Einhorn muss ich diese natürlich irgendwann einfach haben. Zuvor wollte ich aber gerne auch den Roman lesen – um so besser, dass es das Buch auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse gab. Und obwohl ich momentan eigentlich sparen muss, konnte ich einfach nicht widerstehen (ebenso wenig wie den anderen Büchern). Das Einhorn wurde mein. Die Ausgabe, die bei Klett-Cottas Hobbit Presse erschienen ist, beinhaltet auch die Fortsetzung „Zwei Herzen“. Nun bin ich gespannt, ob die literarische Vorlage mich ebenso bezaubern wird wie der Film.

Den Haupteil meiner Messe-Bücher erwarb ich bei dem wunderbaren Jacoby & Stuart Verlag, dessen Bücher ich einfach nur lieben kann – allein die Aufmachung ist immer so kunst- und liebevoll. Da ist mir auch kein Euro zu schade, wenn Optik und Inhalt so passen wie bei den Büchern des Berliner Verlags. Benjamin Lacombes „Schneewittchen“ stand ja seit nun fast einem Jahr auf meiner Wunschliste, sodass ich es nun einfach haben wollte und musste.Spontan landete auch Lacombes „Lisbeth und das Erbe der Hexen“ im Beutel, nachdem ich es am Messestand näher in Augenschein genommen hatte. Auf beide Bücher werde ich im Rahmen meiner „Bücherschatztruhe“ noch genauer vorstellen, denn beide sind so zum Verlieben, dass ich sie euch einfach noch genauer zeigen muss.

Einmal am Stand von Jacoby & Stuart kaufte ich auch die Graphic Novel „Rosa Winkel“, die ich bereits in unserer Lieblingsbuchhandlung schon öfters in den Händen hielt. Die Geschichte wurde im Übrigen von Verleger Edmund Jacoby persönlich aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt! Bei welchem anderen Verlag übersetzen oder lektorieren die Geschäftsführer noch selbst? Wohl bei keinem. Also ein weiterer Grund für mich diesen Berliner Verlag zu lieben.

Doch kommen wir nun zu meiner letzten Errungenschaft: dem ersten Band der insgesamt fünfbändigen, gesammelten Comicstrips von Tove Janssons „Mumins“. Innen schlicht in schwarz-weiß gehalten, sind die Bände schön großformatig (und damit auch ideal zum Lesen mit Kindern geeignet), bunt und teils in Leinen gebunden. Mein inneres Kind hat sich hier wieder einmal durchgesetzt und lässt mich heute schon den ganzen Tag über das Mumin-Titellied der Fernsehserie singen. Die übrigen vier Bände werde ich mir im Laufe der Zeit natürlich auch zulegen. Aktuell sind übrigens erst vier Bände erhältlich. Da ich gemerkt habe, dass einige von euch die Mumins ebenso lieben wie ich, hier eine kleine Retrospektive: