Schon seit langem wollte ich Lew Tolstois „Anna Karenina“ lesen, aber irgendetwas hatte ich an den einzelnen Ausgaben immer zu bemängeln – zum Beispiel Cover, Preis (der unter den einzelnen Ausgaben ja sehr schwankt) oder einfach nur die Umwandlung des „Lew“ in ein „Leo“. Was letzteres betrifft, so bin ich einfach für die Beibehaltung eines Namens in der Muttersprache – irgendwelche Abwandlungen, die einen Namen sprachlich an das Zielland anpassen sollen, finde ich irgendwie unhöflich und ja, sogar intolerant. Aber ich schweife vom Thema ab …

Wie gesagt, blieb mein Regal noch immer frei von Tolstois Klassikern. Amazon bietet „Anna Karenina“ nun für den Kindle gratis an. Zugegeben, solch einen Klassiker hätte ich lieber als schöne Ausgabe im Regal stehen, aber bei so einem Angebot wollte ich dann doch nicht nein sagen. Also schnell den „Buy“-Button geklickt und ein paar Sekunden später war das Buch auf dem Gerät. Zum Lesen werde ich in den nächsten Tagen jedoch nicht kommen – am Montag beginnt mein Praktikum und kommende Woche stehen zusätzlich drei Prüfungen an der Uni an. Daher müsst ihr auf meinen Eindruck des Lesens eines solchen Schmökers auf dem Kindle leider noch warten. Doch ich werde mich beeilen. 😉