Gerade frisch von der Nachrichtenagentur AFP veröffentlicht:

Barry Humphries spielt Bösewicht in neuem „Hobbit“-Film

Der australische Satiriker Barry Humphries, vor allem bekannt als Travestiestar Dame Edna, soll im neuen Kinozweiteiler „Der Hobbit“ einen Bösewicht verkörpern. Humphries werde bei den Dreharbeiten in Neuseeland die Rolle des Großen Goblin übernehmen, dessen Armee gegen den Hobbit Bilbo und seine 13 Zwerge kämpft, schrieb Regisseur Peter Jackson im Internetnetzwerk Facebook. Der Komiker sei „auch ein ausgezeichneter Schaupieler“ und könne der Figur „Empfindsamkeit und Tiefe“ verleihen.

Humphries könne den Großen Goblin ähnlich eindrucksvoll darstellen, wie dies seinem Schauspielerkollegen Andy Serkis in der „Herr der Ringe“-Trilogie mit dem Fabelwesen Gollum gelungen sei, schrieb Jackson bei Facebook.

Die Dreharbeiten für den „Hobbit“ hatten im März begonnen. Im Mittelpunkt der Geschichte nach dem Buch „Der kleine Hobbit“ von Fantasy-Autor J.R.R. Tolkien aus dem Jahr 1937 steht der Hobbit Bilbo, der sich zusammen mit 13 Zwergen und dem Zauberer Gandalf auf die Konfrontation mit dem Drachen Smaug vorbereitet. Bilbo wird in den beiden neuen Filmen von dem Briten Martin Freeman verkörpert.

Die aus der Fernsehserie „Lost“ bekannte Schauspielerin Evangeline Lilly übernimmt die Rolle der Waldelfe Tauriel, der britische Komiker Stephen Fry spielt den freundlichen Stadtoberen von Laketown. Daneben sind die Schauspieler Luke Evans, Benedict Cumberbatch, Ian McKellen, Cate Blanchett, Orlando Bloom, Christopher Lee und Elijah Wood mit von der Partie.

Wer Sir Ian McKellen einmal live sehen möchte, sollte ab und zu mal nach England reisen, zum Beispiel in Shakespeares Geburtsort Stratford – für die Royal Shakespeare Company steht der Gandalf-Darsteller öfter auf der Bühne. Ich durfte ihn zum Beispiel 2007 im Stratforder Courtyard Theatre als König Lear sehen. McKellen ist auf der Bühne noch besser als im Film! Vom 21. Juli bis 17. September diesen Jahres tourt der Schauspieler als Don Antonio in Eduardo De Filippos „The Syndicate“ durch das Vereinigte Königreich.