Vergangenen Samstag ging es in die Landeshauptstadt Amsterdam. Der Trip, auf den ich mich während meines Niederlande-Aufenthaltes am meisten gefreut habe! Und es  war ein fabelhafter Tag, der nicht besser hätte sein können: Die Sonne schien, es war frühlingshaft warm und wir waren alle gut gelaunt.

Während der wirklich wunderschönen Grachtenfahrt, konnten ich und die anderen Praktikanten uns sofort vom Charme und der Schönheit der Stadt überzeugen – eine einmalige, schöne, alte Architektur, viele Brücken und Kanälen, überall Grün, kleine Gassen mit gemütlichen Cafés und überall ein buntes Treiben.

Quasi Pflichtprogramm für mich war ein Besuch des Anne Frank Hauses – seitdem ich das Buch vor rund 10 Jahren zum ersten Mal las, wollte ich das Haus mit eigenen Augen sehen. Wider erwarten mussten wir trotz langer Schlange nur 20 Minuten am Einlass warten – normalerweise ist mit der dreifachen Wartezeit zu rechnen! Dabei kamen wir sogar zur eigentlichen Rush Hour – 14 Uhr! Glück gehabt. 🙂

Die Möbel befinden sich zwar nicht mehr im Haus, dennoch konnte man eine sehr gute Vorstellung von den damaligen Wohnbedingungen der Untergetauchten bekommen. Erschreckend und auch etwas unheimlich fand ich, wie dunkel (durch die notwendigerweise verdunkelten Fenster) und eng es in diesem Haus ist – unglaublich, wie es acht Leute hier unter diesen Bedingungen zwei Jahre ausgehalten haben bzw. es aushalten mussten. Auch sonst fand ich alles sehr greifbar, besonders durch die Fotos und Videos.

Im Museumsshop habe ich mir dann (für meine persönliche „Anne Frank Bibliothek“ und den sowieso stetig wachsenden SUB) ein Buch mit Annes geschriebenen Kurzgeschichten und den Kapiteln ihres begonnen Romans gekauft.

Leider verging der Tag viel zu schnell – ich hätte gerne noch mehr gesehen, besonders da Amsterdam so viele interessante Museen bietet. Für mich steht fest, dass ich auf jeden Fall irgendwann noch einmal nach Amsterdam fahren werde.