Meine Mittagspause verbrachte ich heute wieder einmal in der angrenzenden Buchhandlung. Kaum war ich drinnen fing auch schon ein wunderschönes Buchcover meinen Blick ein:

David Mitchells „The Thousand Autumns of Jacob de Zoet“ (Sceptre Books, UK) kommt in einem träumerischen, detailreich skizzierten Motiv in kräftigem Blau auf weißem Untergrund – schlicht und gleichzeitig außergewöhnlich in der heutigen Photoshop-verbrauchten Buchcoverwelt. Das Blau glitzert übrigens und erinnert so an das Meer – passend zur Geschichte von Mitchells neustem Roman:

Imagine an empire that has shut out the world for a century and a half. No one can leave, foreigners are excluded, their religions banned and their ideas deeply mistrusted. Yet a narrow window onto this nation-fortress still exists: an artificial walled island connected to a mainland port, and manned by a handful of European traders. And locked as the land-gate may be, it cannot prevent the meeting of minds – or hearts. The nation was Japan, the port was Nagasaki and the island was Dejima, to where David Mitchell’s panoramic novel transports us in the year 1799. For one Dutch clerk, Jacob de Zoet, a dark adventure of duplicity, love, guilt, faith and murder is about to begin — and all the while, unbeknownst to him and his feuding compatriots, the axis of global power is turning…

Tja, gekauft habe ich das Buch heute allerdings nicht, auch wenn es sehr interessant scheint und die Kritiken dazu gut sind. Ich hadere noch damit, ob ich es mir holen soll oder nicht (eigentlich müsste ich erstmal meinen SUB abbauen!). Falls ja, käme natürlich nur die englische Ausgabe in Frage – erstens wegen des Covers und zweitens weil noch kein Erscheinungstermin für die deutsche Ausgabe feststeht.

Sollte jemand von euch bereits „The Thousand Autumns of Jacob de Zoet“ lesen, bin ich gespannt auf eure Meinung dazu! 🙂